Bleibt also zu sagen: Süßer die Glocken nie klingen!

Hallo Herr Swoboda,
vor Weihnachten hatten wir über die nächsten Schritte zum Ausbau meiner Anlage gesprochen. Doch leider konnte ich es aus beruflichen Gründen nicht realisieren unseren Plan nachzugehen. Da ich mich aber selbst ein bisschen belohnen wollte, habe ich mich kurz entschlossen die Stromkabel von zwei meiner vier Audio Analogue Endstufen zu tauschen. Dies schien mir am „schnellsten und mit wenig Aufwand“ zu funktionieren. Hätte ich doch die Rechnung nicht ohne den Wirt (in diesem Fall Sie) gemacht. Sie sagten mir bereits im Vorfeld, dass ein Austausch von allen 4 Kabeln (4 Mono-Endstufen) am sinnvollsten wäre.

Nun, was war geschehen.-
Die Kabel kamen mit meinem speziellen Endstufenstecker (20 A) bei mir am 23. Dezember an. Kalt wie die beiden Kabel waren habe ich sie gleich an die Endstufen für den Hochtonbereich angeschlossen. Erstaunlich was da sofort geschah, ich dachte einen Hochtöner mehr in meiner Box zu haben. Wie so oft an diesen Tagen hatte ich dann noch einiges zu organisieren und ließ die Anlage bis zum nächsten Morgen alleine spielen. Morgens dann auf dem Weg zur Dusche wollte ich „mal kurz“ reinhören. Aus kurz wurden dann drei Stunden intensivsten Musikgenuss. Die Stimmen waren frei in voller Größe und Klarheit im Raum. Keine Härte mehr, kein Zischen, kein Lispeln alles war glasklar und felsenfest im Raum. So der 24. Dezember verging dann ohne weiteres Musikhören. Am nächsten Morgen dann das gleiche Spiel. Kurz auf dem Weg zur Dusche Musik hören. Grauenvoll was sich mir an diesem Morgen geboten hat. Ich war völlig am Boden zerstört. Jetzt spielte der Hochtonbereich so genial schnell, fein, ultradynamisch und das ohne Härten wie ich es immer wollte. Jetzt kann man die Frage stellen was will man mehr, oder? Das ist richtig, doch die Bassendstufen mit den originalen Kabeln humpelten jetzt, und waren mulmig, unpräzise waberten nur so vor sich hin, es war einfach grauenhaft. Ich wechselte sofort die Stromkabel zwischen den Bassendstufen und den Hochtonendstufen. Was passierte ist jetzt schnell gesagt. Der Bass wurde zum Traum, tief, druckvoll und rabenschwarz, aber dafür war jetzt die Hochtoneinheit wie zerstört. Es ist als ob jeweils die Endstufen mit den originalen Kabeln viel langsamer, mit weniger Dynamik und Feingefühl hinter dem anderen Paar mit Ihren Kabeln hinterher humpeln. Ich wiederholte dieses Spielchen mehrmals, immer wieder mit dem gleichen Ergebnis.

Jetzt meine Zusammenfassung:

1. Ich brauche ganz schnell noch zwei Stromkabel von Ihnen.
2. Ihre Stromkabel sind einfach um Welten besser als die Originalkabel!
3. Wenn man also so wie ich mit vier identischen Geräten arbeitet, dann müssen alle Stromkabel gewechselt werden, sonst ist man(n) nur zu tiefst unglücklich.

Unabhängig vom Klanggewinn will ich aber auch die wirtschaftliche Komponente dieser Optimierung an dieser Stelle betonen. Die vier Stromkabel kosten in der Summe einen Bruchteil dessen was mich vier neue Endstufen in besserer Qualität zu meinen jetzigen gekostet hätten!

Bleibt also zu sagen: Süßer die Glocken nie klingen!

Ganz herzlichen Dank an Sie und Ihr Team für diese wertvolle Bereicherung meiner Anlage!

Herzliche Grüße aus Reifenthal

 

 

Kundenanlage:

CD/SACD-Player: Sony SCD-XA333ES / Swoboda (Vollausrüstung)
Vorverstärker: Audio Analogue Maestro / Swoboda Level 1
Endverstärker: 4x Audio Analogue Maestro
Lautsprecher: Chario
Netzkabel: 2x Swoboda Netzkabel PLIII
Netzkabel Endstufen: 2x Swoboda Netzkabel PLIV
NF-Kabel: 3x Swoboda Reinsilberkabel II
Steckdosenleiste: Swoboda Netzleiste

Dr. S. Zeitler,Reifenthal

2018-07-19T10:47:45+00:00