Die digitale Wende

Hallo liebes Team Swoboda,

seit über 14 Jahre erfreue ich mich an audiophiler Musik. Auch nach Anschaffung mehrerer, sogenannter High-End-Anlagen in verschiedenster Zusammensetzung, war ich nie richtig zufrieden mit dem musikalischen Ergebnis. Entweder es klang super dynamisch oder (zu) sehr ruhig und sanft. Eine schöne Mischung aus Dynamik und „ans Herz gehenden “ Klang vermisste ich. 2011 stieg ich sogar auf Schallplatte um und kaufte mir einen sehr teuren Analogspieler mit entsprechendem Phono-Amp. Damit kam ich meinem Ziel schon deutlich näher.

Durch Zufall entdeckte ich 2012 die Webseite von Swoboda Audio und nahm dann telefonischen Kontakt mit Herrn Swoboda auf. Ich erklärte ihm, dass ich meine Anlage klanglich verbessern wolle und auf der Suche nach einem neuen Verstärker für meine Acapella Campanile war.

„Da haben wir genau das richtige für Sie“, teilte mir Michael Swoboda mit, „eine von uns modifizierte Single Ended-Class-A-Röhre von Unison. In unserer Vorführanlage spielt diese Röhre, schauen Sie doch einfach mal zu einem unverbindlichen Hörtest vorbei.“

Was ich bei Swoboda Audio dann zu hören bekam, hat mich wahrlich zutiefst berührt. Die S8/Swoboda spielte selbst bei ganz leisen Musikstücken mit feinster Dynamik und exorbitant schönen Klangfarben. Natürlichkeit und Wohlfühlfaktor pur. Auf der anderen Seite konnte die Swoboda/S8 bestückt mit den riesigen 845 Endröhren und eher überschaubaren 24 Watt sowas von schnell attackieren und beispielsweise Schlagzeuge mit unglaublicher Wucht mühelos in den Raum stellen.

Das war genau der Klang, den ich suchte, und ich bestellte mir die Unison S8/Swoboda mit der höchsten Modifikationsstufe, die Herr Swoboda dann auch persönlich bei mir auslieferte und aufstellte.

Dann verbesserte Herr Swoboda mit seiner großen Erfahrung bei der Anlagenoptimerung meine gesamte Anlage, angefangen von der mechanischen Optimierung der Aufstellung, der Energieversorgung bis hin zur Verkabelung. Mir war nicht bewusst, wieviel scheinbar unwichtige kleine Details, die ich bis dato vernachlässigt habe, den Klang entscheidend verbessern würden.

Ich konnte verschiedene Signalkabel und Netzkabel testen. Die waren klanglich so überzeugend, dass ich diese ebenfalls in meine Wiedergabekette integriert habe. Meine Anlage klang um Klassen besser als zuvor und war mit nichts vorher zu vergleichen.

So gingen einige Jahre ins Land und ich genoss den neuen Klang meiner Anlage Trotzdem fehlte mir im Digitalbereich immer noch die Dynamik und die Lebendigkeit, die ich von einer sehr guten Schallplatte gewohnt war.

Dann kam die „digitale“ Wende.
Ich war im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos, als mir Hr. Swoboda im Januar 2014, in meiner Kette seinen neuen, modifizierten Netzwerkplayer NAD 50 mit eigens entwickeltem Netzteil und einem D/A Wandler vorführte. So was habe ich bis dato aber auch nicht ansatzweise gehört. Völlig mühelos und mit einer unendlichen Ruhe im Klangbild zauberte der Spieler ein extrem detailreiches und musikalisches Klangbild in den Raum, dass sogar mein Analogspieler nicht mehr mithalten konnte. Esther Ofarims „Kinderspiele“ waren so authentisch, dass man meinte, die Dame würde gleich aus den Acapellas lebendig heraustreten.

Ein Quervergleich zu meinem CD-Spieler war dann frustrierend. Gegen die klangliche Übermacht des Swoboda Netzwerkplayers war der dermaßen hilflos und müde, man meinte, dass irgendwas mit dem Spieler nicht in Ordnung sein müsse.

Es ließ mir natürlich keine Ruhe. Mir stellte sich die Frage: Sind Netzwerkplayer grundsätzlich den CD-Playern überlegen? Um eine Gegenprobe zu machen, lieh ich mir einen Netzwerkplayer um die 6000,- Euro von meinen Händler aus. Mein Händler lobte diesen Netzwerkplayer in den allerhöchsten Tönen und gab mir siegessicher das Gerät zum Test übers Wochenende mit nach Hause. Leider konnte ich sein Euphorie überhaupt nicht teilen, der Netzwerkplayer kam klanglich nicht einmal an meinem CD-Player vorbei.- Im Gegenteil. Die Acapella-Speaker entlarvten seine Wiedergabe als eher kalt und unmusikalisch.

Ich rief dann Michael Swoboda wieder an und teilte ihm mein Testergebnis mit. Er sagte mir, dass auch er mit verschiedenen Netzwerkplayern eher schlechte klangliche Erfahrung gemacht hat, deswegen sei man auch bei dem modifizierten NAD M50 auch völlig andere Wege gegangen.

Ich hatte eigentlich gar keine Wahl: Ich bestellte den Swoboda Netzwerk-Player und freute mich voller Ungeduld auf die Auslieferung. Hat man einmal so was Gutes gehört, dann gibt es eigentlich kein Zurück mehr- jedenfalls für mich. Tabula Rasa. Ich verkaufte sowohl meinen CD-Player als auch meinen Analogspieler.

Meine Elektronik besteht nun nur noch aus der Swoboda Röhre S8 und dem Swoboda Netzwerkplayer M50. Seitdem bin ich immer wieder fasziniert nach jedem Einschalten. Nicht zuletzt wegen der genialen Bedienung, aber einen solchen überragenden Klang habe ich wirklich noch nie gehört. Gäste und Familie bestätigen diesen außergewöhnlich schönen und dynamischen Klang, den ich immer suchte und nun gefunden habe.

Danke für diese Ingenieurskunst.

Kundenanlage:

Netzwerkplayer: NAD Masters M50 / Swoboda
mit Swoboda DAC Box DS
Verstärker: Unison Research S8 / Swoboda Level 3
Lautsprecher: Acapella Campanile
NF-Kabel: Swoboda Reinsilberkabel II+
Netzleiste: Swoboda Netzleiste
Netzkabel: Swoboda Netzkabel PL IV
Aufstellung: Acapella Acryl Basis

D. Schulz, Xanten

2018-07-19T10:47:41+00:00